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12.08.2015

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Sudanese sticht Sudanesen nieder

Was für ein Segen, selbst die kleinen Dörfer sind mittlerweile von Schwarzafrikanern kulturell bereichert worden. Während der multikriminelle Alltag nach wie vor überwiegend mit (Groß-)Städten in Verbindung gebracht wird, dürfen sich natürlich auch schon längst weitaus kleinere Ansiedlungen über den Zuzug von Fremden aus aller Herren Länder freuen. Getroffen hat es diesmal die Gemeinde Harpstedt im Landkreis Oldenburg.

Mitten in Harpstedt wurde gestern ein 23-jähriger Sudanese am helllichten Tage mit einem Messer brutal angegriffen und durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. So weit, so schlimm. Ein großer Aufschrei wird jedoch ausbleiben. Auch wird die Betroffenheits- und Solidaritätsindustrie nicht angeschmissen werden. Kein Politiker wird an den Tatort eilen, keine vermummten Halbstarken werden ihre platten Parolen vom angeblichen Rassismus herumgröhlen und abseits der Lokalpresse wird sich das Interesse in sehr engen Grenzen war. Oder wie es bereits die Polizeimitteilung kurz formulierte: „Eine fremdenfeindliches Motiv kann jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“ (Fehler im Original)

Warum ein fremdenfeindliches Motiv jedoch ausgeschlossen werden kann, das verschweigt sowohl die für (Des?)- Information zuständige Polizeipresse, als auch die örtliche Presse, wie die NordWest-Zeitung. Lediglich beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) war man unaufmerksam. Wohl eher versehentlich wurde dort nämlich die Herkunft des Täters benannt. Für politisch informierte Bürger ist es keine Überraschung: Der Messerstecher war ein Ausländer, genauer gesagt ein Sudanese. Da es sich bei dem brutalen Stecher also um einen Landsmann des Opfers handelte, konnte das ausländerfeindliche Motiv ausgeschlossen werden.

Aber sind brutale Messerstechereien weniger schlimm, wenn keine „fremdenfeindliche“ Motivation dahintersteht? Und gibt es für die Polizei, die Politik und die Medien überhaupt das Gegenteil von Fremdenfeindlichkeit? Bekanntenfeindlichkeit? Vertrautenfeindlichkeit?

Der sudanesische Messerstecher konnte glücklicherweise umgehend festgenommen werden. Ob eine derartige Gewalttat in dieser Bundesrepublik für eine Abschiebung reicht, darf jedoch bezweifelt werden. Mit Sicherheit war/ist der Täter traumatisiert und/oder im Sudan würde ihm (vielleicht wegen ähnlicher Taten) Gefängnisstrafen drohen.

Die NPD ist hingegen ganz klar für die umgehende Abschiebung von ausländischen Gewalttätern. Und warum sich Sudanesen überhaupt in Harpstedt aufhalten, ist die Folge der jahrzehntelangen verfehlten Einwanderungs- und Asylpolitik.

(DD)

-Polizeimeldung

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