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08.06.2015

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Umdenken oder Krokodilstränen? NWZ beklagt Oldenburger Demokratie-Defizit!

Für jeden Besucher der Oldenburger Stadtratssitzungen bzw. den Zuschauern des Lokalsenders Oldenburg Eins (oeins) ist es schon lange klar. Die Ratssitzungen haben mit der Demokratie in etwa so viel zu tun wie Hundekuchen mit den treuen Vierbeinern. Auch in unseren regelmäßigen Berichten über den öffentlichen Teil der Sitzungen wiesen wir immer wieder auf den Gesinnungsterror der angeblichen „demokratischen“ Parteien und ihrer Anhänger im PFL hin.

Umso überraschter und erfreuter sind wir über einen Artikel, der letzte Woche in der NordWest-Zeitung (NWZ) erschienen ist. Unter der Rubrik „Meinung“ rechnet der Autor Karsten Röhr schonungslos mit dem Antifa-Ritualen in der Hunte-Stadt ab. Wie Recht er hat, zeigte die Reaktion der getroffenen Linken, die jetzt am lautesten Bellen. Die durchweg positiven Leserkommentare zeigen die Überfälligkeit des Kommentars.

Auch wir haben bei unseren Informationsständen und durch Anrufe immer wieder den Unmut der Bürger über das Oldenburger Demokratie-Defizit aus erster Hand erlebt. Selbst politische Gegner finden das Kindergarten-Theaters der Ratsmitglieder und deren Anhänger auf den Tribünen vollkommen daneben. Insbesondere das Nicht-Einschreiten des Ratsvorsitzenden sorgt selbst bei Normalbürgern für unverständliches Kopfschütteln.

Gleich mehrere Kommentatoren haben auf den Seiten der NWZ gute Vorschläge gemacht, um die Absurdität des roten Pöbels und der undemokratische Ratsvertreter aufzuzeigen. Die Bürger sollten in einer Stadtratssitzung die Redner der anderen Parteien ebenso entsprechend anpöbeln. Vorschläge wurden zwar nur für die SED-Nachfolgepartei und die „Kinderliebhaber“ der Grünen gemacht, aber warum sollte man hier aufhören? Eine Sitzung in der jeder Ratsherr/jede Ratsfrau wahlweise als Stasi/Pädophiler/Hexe/Kapitalist/fetter Freibeuter/Christenschwein/Sozi/sonstwas beschimpft werden würde, hätte zumindest einen enorm hohen Unterhaltungswert. Dann könnte man zwar keine Ratssitzung mehr ordnungsgemäß durchführen, aber dieses kann man ja heutzutage ebenfalls nicht, wenn bei den Reden unseres Ratsherrn Ulrich Eigenfeld immer „Nazis-Raus“-Rufe ertönen und das PFL oftmals mehr Ähnlichkeiten mit einem Fußballstadion als mit einem Parlament hat. Wie richtig bemerkt wurde, vollkommen unabhängig vom Tagesordnungspunkt!

Warum aber ausgerechnet die NordWest-Zeitung auf einmal jedoch einen annähernd neutralen Artikel über die NPD verfaßt, ist bislang ein Rätsel. Denn die NWZ mag zwar das Demokratie-Defizit zu Recht anprangern. Praktisch ist das Blättchen aber in keinster Art und Weise besser. So gab es beispielsweise zur letzten Bundestagswahl Kandidatenvorstellungsrunden der Zeitung. Eingeladen wurden alle Parteienkandidaten und die Einzelkandidaten. Alle? Nein, der NPD-Kandidat wurde „zufällig“ nicht eingeladen. Das Totschweigen fand und findet also bei dieser Presse oftmals bereits im Vorfeld statt, während man das Niederbrüllen auf der anderen Seite beklagt.

Oder sind es doch keine Krokodilstränen, die der Schreiber vergießt, sondern es hat in den letzten Tagen ein wirkliches Umdenken in der Redaktion stattgefunden? Kaum zu glauben. Aber vielleicht hat man ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl erkannt, dass die Bürger die Schnauze von diesem Stadtrat gestrichen voll haben.

Insgesamt freuen wir uns über den besten NWZ-Artikel über Stadtratssitzungen der letzten Jahre. Hoffentlich bleibt der Artikelschreiber der Lokalzeitung am Ball und verfolgt dieses Thema weiterhin. Und die guten Ideen der Kommentatoren wären es allemal wert demnächst umgesetzt zu werden.

(DD)

-NWZ-Artikel über Störungen

-Reaktionen der Linken

Foto: Archiv / www.npd-niedersachsen.de

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