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14.11.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Aufgeklärt: Hakenkreuz-Schmiererei nur ein dummer Jungenstreich

 

Publiziert am 14. November 2013von patrickkallweit

Zumindest eines der prächtigsten Gebäude der Bergstadt, das Landesamt für Bergbau, blieb von den Schmierfinken verschont

 

Im Sommer dieses Jahres kam es in Clausthal-Zellerfeld bei Goslar zu einer Serie von Sachbeschädigungen an Hausfassaden, Fahrzeugen und Schulgebäuden. Dabei schmierten zunächst unbekannte Personen die Bergstadt scheinbar wahllos mit „Hakenkreuzen und SS-Runen“ voll. Insgesamt zählte die Polizei 13 Fälle in drei Monaten.

Während linksgrüne Weltverbesserer und Gutmenschen sich direkt empört zeigten über so viel Fremdenhass in der kleinen Bergstadt, in der viele ausländische Studenten wohnen, arbeitete die Polizei an der Aufklärung der Fälle – mit Erfolg. Wie das Kommissariat Oberharz meldet, konnten die Täter nun schließlich ermittelt werden. Wer hinter dieser Serie etwa rechte Straftäter vermutete, der befand sich wieder einmal auf dem Holzweg. Einer Pressemitteilung zufolge waren es zwei 12 bzw. 13 Jahre alte Jungen, die sich diesen dummen Streich erlaubten.

Eine Geschichte, die ein bisschen an brennende Asylantenheime erinnert, die in der Vergangenheit auch gerne mal von den Bewohnern selbst angesteckt worden sind. Hauptsache die Medien können erst einmal öffentlich Vermutungen anstellen. „Schuldige“ sind schließlich am rechten Rand immer schnell gefunden. Was dann am Ende dabei herauskommt, steht auf einem völlig anderen Blatt.

Die Aufklärung dieser Taten dürfte also zumindest bei denjenigen für Ernüchterung sorgen, die hier wieder einmal eine hassgesteuerte Aktion von „rechts“ gewittert haben und vermutlich aus diesem Anlass bereits neue Anträge auf staatliche Zuschüsse für ihre „Bündnisse gegen Rechtsextremismus“ geschrieben haben, um auf Steuerzahlers Kosten „Aufklärungsarbeit“ zu betreiben, die überhaupt gar keine ist.

Zu einer spannenden Bewertung lässt sich die Polizei dennoch hinreißen. So heißt es, die Täter hätten keine Angaben zu ihrem Motiv gemacht. Hier stellt sich die Frage, welches tiefgründige Motiv ein 12-Jähriger (!) denn auch haben sollte, SS-Runen auf Motorhauben zu sprühen. Ferner kamen die Beamten zu dem Schluss, dass die Schüler noch keinen „einschlägigen Geschichtsunterricht“ erfahren hätten. Darin steckt zumindest schon einmal das Eingeständnis, dass der Geschichtsunterricht in unseren Schulen „einschlägig“ oder mit anderen Worten „tendenziös“ und politisch gesteuert ist. Dennoch bleibt die Frage: Wären denn Davidsterne als Schmiererei an öffentlichen Gebäuden und Privateigentum für die Geschädigten besser, nur weil der Geschichtsunterricht diese Tendenz propagiert? Eine gewagte Einschätzung…

PK

Quelle: Patrick Kallweit

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