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10.11.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Erinnerungsgang Oldenburg

Seit 1981 werden in Oldenburg „Erinnerungsgänge“ durchgeführt, um an eine Wegstrecke zu erinnern, die die Oldenburger Juden am 10. November  1938 gelaufen sind. Weil der erste so genannte Erinnerungsgang mit ganzen 30 Teilnehmern auf eine geringe Resonanz stieß, ist man schon seit langem dazu übergegangen Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger freiwillig für die Teilnahme zu verpflichten.

Wie uns Teilnehmer berichtet haben ist es durchaus üblich den Schülern die Teilnahme zwar frei zu stellen, im Falle einer Nichtteilnahme an den oftmals geheuchelten Betroffenheitsgängen aber schlechte Schulnoten als Strafe zu verhängen. Ähnlich wie in anderen demokratischen Staaten, wie der Deutschen Demokratischen Republik oder der Demokratischen Volksrepublik Korea werden hierzulande Menschen zur Teilnahme an Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen von staatlichen Institutionen „motiviert“, um eine entsprechend hohe Teilnehmerzahl in den gewohnt unkritischen Massenmedien wieder geben zu können.

In diesem Jahr sollte der Erinnerungsgang zur neuen Gedenktafel vor dem PFL führen. Anscheinend war die alte Gedenktafel-immerhin gute 10-15 Meter von der neuesten Oldenburger Erinnerungsstätte entfernt-unzumutbar zu erreichen.

Es gibt viele gute Gründe sich an die Toten zu erinnern, sei es an eigene Familienangehörige, an die Mauertoten des SED-Regimes, an die Opfer von linker Gewalt, wie der RAF oder an die hunderten und tausenden von Ausländern getöteten unschuldigen Deutschen, wie etwa Daniel S. aus Weyhe.

Als offene und freiheitliche Partei wollen wir auch gar nicht vorschreiben, wer in seiner Freizeit wem oder was zu Gedenken hat. Wir sind jedoch dagegen Schüler, Auszubildende und abhängige Beschäftigte dafür zu mißbrauchen, sich zwangsweise für Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen rekrutieren lassen zu müssen. In diesem Jahr hat es die Schüler (und Lehrer) der Integrierte Gesamtschule (IGS) Flötenteich getroffen und nächstes Jahr müssen sich die Schüler und Lehrer vom Neue Gymnasium Oldenburg (NGO) mit Projektwochen und Veranstaltungen aller Art mit dem Erinnerungsgang beschäftigen.

In diesen Tagen gedenken wir natürlich in erster Linie den deutschen Kindern, Frauen und Männern, die an der innerdeutschen Grenze der BRD und DDR ihr Leben gelassen haben, in dem Versuch einem roten Regime zu entkommen.

Foto: Platz des neuen Gedenkplatzes für Juden vorm PFL

Quelle: NPD Oldenburg

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