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25.06.2013

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Nur die NPD stimmt gegen weitere Judengedenktafel

Die Ratssitzung fand mit mehr als halben Stunde Verspätung statt. Zur Überbrückung wurden als Vorbereitung auf die Ratssitzung bei „Oldenburg Eins“, welches live aus dem Sitzungssaal berichtet, Werbespots gegen „Nazis“ gezeigt.

Die Ratssitzung begann mit Einwohnerfragen. Linksradikale Bewohner der Wagenburg haben dem Stadtrat die Ohren über ihre „Problematik“ voll gejammert. Die Problematik besteht darin nicht jedes gewünschte städtische Grundstück zur Verfügung gestellt zu bekommen, in diesem Fall am Stadthafen. Alle Ratsfraktionen zeigten zumindest Verständnis für die Linksradikalen, als Mutigster unter Feiglingen äußerte sich ein CDU-Vertreter, der meinte, dass die 40 vorgeschlagenen Ausweichgrundstücke doch zumindest in Betracht gezogen werden müssten. Die Kenner des Stadtrates und der linksradikalen Szene in Oldenburg wissen jedoch ganz genau, dass die Linksradikalen selbst bei der vollständigen Besetzung der Innenstadt im Stadtrat (bei einer Gegenstimme) nur auf Verständnis stoßen würden. Dies wurde daran deutlich, wie sehr sich alle Fraktionen in der Vergangenheit immer wieder um die roten Wagenburgbewohner bemühten. Wohl kein anderer Einwohner Oldenburgs darf sich einer solch großen finanziellen und personellen Unterstützung sicher sein.

Die weitere Sitzung verlief bis zur Pause recht unspektakulär. Der OEINS-Nachwuchsreporter erklärte im WebTV, dass die Sicherheitskräfte nicht wegen der (linksradikalen - Anm. des Verf.) Wagenburgbewohner da seien, sondern äh wegen der äh (linksradikalen - Anm. des Verf.) Besucher, die äh gegen die.. na auf den Parteinamen (NPD - Anm. des Verf. und auf mehreren Transparenten im Rat jederzeit deutlich zu lesen, überdies sollte man als Ratsreporter die Parteien im Rat kennen) komme er nicht, aber der Ratsherr sei Herr Eigenfeld (Richtig! - Anm. des Verf.), protestierten.

Bereits kurz nach der Pause ging es um die Einrichtung einer 13,2 m² großen Gedenktafel vorm PFL. Eine Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. In bolschewistischer Tradition machte Höpken von den Linken den Anfang und erzählte in völliger Unkenntnis und ohne jegliches Fachwissen von dem angeblichen einzigartigem Völkermord von den Nazis an den Juden. So reicht schon ein kurzer Blick in die Bibel (1) um Höpkens Unwissenheit deutlich zu machen. Da bei solch einem wichtigen Thema sich natürlich jede Fraktion melden muß, haben sich pflichtgemäß Grüne, CDU, FDP und SPD ebenfalls geäußert.

Die SPD-Hobbypolitikerin hat dabei irgendwas vom Herrn der Ringe gefaselt. Glücklicherweise wurde Herr der Ringe nicht von den Oldenburger Fraktionen verfilmt, sonst wären die Orks als kulturelle Bereicherung angesehen worden und Sauron wäre sein Beutekunst-Ring zurück gegeben worden. Wer sich gegen die Einwanderung der Orks ins Auenland ausgesprochen hätte, wäre als Rassist verachtet worden.

Interessant wurde es erst als NPD-Ratsherr Ulrich Eigenfeld seinen Wortbeitrag zur Thematik leistete. Als einziges Ratsmitglied hat er inhaltlich eine abweichende Meinung vertreten. Gerade als Herr Eigenfeld zu Reden anfing, formierte sich wieder der „kreative Protest“ auf den Zuschauerrängen. Diesmal in Form einer billigen Kopie eines weißrussischen Kastratenchors, der sich nach einer durchzechten Nacht zum ersten Mal zum gemeinsamen Singen verabredet hat. Der Text war unverständlich und so schräg, das viele Ratsmitglieder fluchtartig den Sitzungssaal verlassen haben. Um den geflohenen Ratsmitgliedern die Gelegenheit zu geben, Herr Eigenfelds Rede nachlesen und sich zur Abwechslung inhaltlich mit uns auseinander zu setzen, geben wir ihn an dieser Stelle wieder:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

genau gegenüber des vorgesehenen Aufstellungsortes der Gedenkwand befindet sich in der Peterstraße die jüdische Gedenkstätte. Es erschließt sich mir überhaupt nicht, warum diese Gedenkstätte durch eine weitere in unmittelbarer Nähe herabgesetzt werden soll. Es erschließt sich mir auch nicht, warum einer Gruppe Verfolgter einer Diktatur eine räumlich nahe 2. Gedenkstätte geschaffen wird und nicht allen Opfern aller Diktaturen, den Opfern von Krieg und Vertreibung ?Wenn das weitere Mahnmal dokumentieren soll, daß es Opfer 1. und 2. Klasse gibt, kann es dem Anliegen, der mutmaßlichen Absicht, letztlich alles andere als dienlich sein. Ich gehe davon aus, daß diejenigen des Rates, denen aus welchem Grund auch immer, diese Beschlußvorlage Kopf- oder Bauchschmerzen verursacht, letztlich nicht den Mut aufbringen dagegen zu stimmen oder sich wenigstens zu enthalten. Ich werde dagegen stimmen.“

Da alles gesagt war, aber noch nicht von jedem, hat sich der dicke Pirat noch geäußert und fernab jeglicher Notwendigkeit eine Schweigeminute beantragt. Dem sind in bolschewistischer Manier alle Fraktionen gerne sofort nachgekommen.Hätten sie diese eine Minute Schweigen doch anstelle ihrer Redebeiträge verwendet... Wie erst nach der Schweigeminute erklärt wurde, war diese übrigens nur für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.

Der Stadtrat (bis auf eine Ausnahme) soll doch die immer viel gepriesene angebliche Gleichhalt aller Menschen bei ihren Vorhaben umsetzen. Man kann das ganze PFL mit Gedenkstätten zumauern, wenn man neben den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus, den jüdischen Opfern der Weimarer Republik, den jüdischen Opfern der Bundesrepublik und natürlich der Kaiserzeit, des Mittelalters und allen anderen Epochen und Regierungen gedenkt. Wobei man natürlich nicht bei den Juden halt machen darf, sondern allen Opfern aller Regierungen und Epochen gedenken muß. Will man all dieses wie bei den Juden zusätzlich grafisch auf einer Oldenburg-Karte darstellen, dann werden wir bald auch in Oldenburg endlich ein Bauwerk haben, welches man aus dem Weltall bewundern kann.

(1)  (Ri 20,35-46 (Zusammenfassung): Die Israeliter konnten 25'100 Benjamiter töten, und er (Gott) ließ sie ihre Stadt erobern, wo sie die ganze Bevölkerung abschlachteten. Ferner töteten sie nochmals 25'000 feindliche Soldaten auf der Flucht. Anschließend wüteten die Israeliter im ganzen Land der Benjamiter, erschlugen alle, die sie fanden und verbrannten ihre Dörfer) von Bibelzitate

NPD Oldenburg

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